Archiv für Oktober 2008

Einen Audi A6 für Abgeordnete

Oktober 30, 2008

Abgeordnete der Moskauer Stadtsduma bekommen besondere Prämien, und zwar einen Audi A4 samt Fahrer, Mobiltelefon ohne Limit und natürlich cash auf die Hand 1 Million Doller.

Russland steckt in Massiven Geldproblemen und da sind “kleine” Prämien für Beamte ist sicherlich drin. Sollte der Öl-Preis auf 14 Doller fallen – wie das schon in den 90er war, dann kommt es sehr bitter für Russland. Russlands Reichtum gibt nicht mehr her als Öl, mit dem man nur Geld machen kann, wenn der Öl-Preis hoch genug ist.

Die Prämie kann schlecht für Russland kommen.

Der Rote Terror – 90 Jahre Komsomolez

Oktober 29, 2008

Heute feiert ganz Russland den 90. Jahrestag des Komsomol. Mit der Oktober Revolution in der Nacht des 24. Oktober 1917 (nach altem Kalender:7. November 1917) überfielen die Bolschewiken -geleitet von den Revolutionär Lenin und Trotzki-  das Winterpalais in St.Petersburg. Noch heute steht der Legendäre Kreuzer “Aurora” der den Startschuss durch Platzpatronen aus einer Kanone für die Stürmung auf das  Zarenreich auf der Newa in St. Petersburg gab

Die Idee war gut, die Wladimir Lenin und Leo Trotzki hatten. Sie wollten das die Arbeiterklasse an die Macht kommt. Der kleine Arbeiter hat das sagen und nicht der Alleinherrscher damaliger Zar Nikolai II. Auch Lenins Bruder Alexander wurde Putsches gegen den Zaren am 20. Mai 1887 hingerichtet. Lenin schwor Rache für seinen Bruder am Zaren, doch er wollte anders vorgehen als sein Bruder. Lenin hat sich entschieden mit seinem Freund Trotzki eine Partei zu gründen. “Bolschewiki hieß die Partei die Lenin und Trotzki gründeten. Lenin ist in einer demokratischen Familie aufgewachsen und zog sozusagen schon mit der Muttermilch Demokratie auf.

Als Lenin seinen ersten Schlaganfall im Mai 1922 hatte musste er sich um einen Nachholger kümmer. Mehrfach empfing er in seinem damaligen Wohnort Gorkij bei Moskau seinen Nachfolger Stalin. In seinem letzten Testament an die Partei schrieb Lenin, dass  nach seinem Tod sein Nachfolger Stalin oder Trotzki wird. Doch einer fiel sofort durch, nähmlich Leo Trotzki, denn Trotzki war Jude und es war unmöglich, dass ein Jude Parteichef wird.  Josef Stalin nahm schliesslich die macht an sich und verbannte Leo Trotzki in Exil nach Mexiko – später Frankreich. Von 1920-1940 lebte Trotzki einsam nur mit seiner Frau in Mexiko und Frankreich. Trotzki wurde am 20. August 1940 durch einen Sowjetagenten der sich Frank Jacson (eigentlich hieß er Jaime Ramon Mercader de Rio Hernandez. Agent sowjetischer Geheimdienstes NKWD).

Stalin konnte nach der Ermordung Trotzkis frei regieren und brauchte keine Konkurrenten mehr zu fürchten.

Nach dem gradnios gewonnen zweiten Weltkrieg stieg die Popularität Stalins ins unermessliche. Sowjetunion hat jetzt nur noch einen Feind und der hieß: AMERIKA! Propoganda in der Sowjetunion hat alles dafür getan, dass Amerika -”Yankee” nannte man in der Sowjetunion die Amerikaner- schlecht da steht.

Stains Fanatismus stieg ins unermessliche und endete mit der Ermordung Millionen Sowjets. Viele davon waren bekannte Leute der Sowjetunion.

Sicherlich war vieles an dem kommunistischen Staat gut, aber es war ein System ohne Zukunft. Fünf Jahres Plan war nicht genug um den Kommunismus zu retten.  Das System hat sich ausgelebt!

Krieg hat sich für Tbillisi gelohnt

Oktober 22, 2008

Auf der Geberkonferenz hat Georgien 3,4 Milliarden Euro erhalten. 3,4 Milliarden sind nicht so einfach an Saakaschwili übergeben. Nein. Sie sind eine Lohnzahlung für die Provokationen und für die Demokratie in Georgien. Vorallem ist dieses Geld für die Zerstörung des Wiederaufbaus eines “Sowjet-Imperiums”.

Nationalisten marschieren in Kiew

Oktober 18, 2008

Bürgerkrieg steht der Ukraine womöglich bevor, sollte sich die Lage weiterhin verschärfen. Vor einer Woche löste der amtierende Präsident der Ukraine Viktor Jutschenko das ukrainische Parlement (Verhownaja Rada) auf.

Keiner kann verschweigen, dass selbst der Präsident ein überzeugter ukrainischer Nationalist ist. Seine Handlungen zeugen von seiner großen Lobung der Nationalisten der Ukraine.

Zwar zeugt jede Demonstration von tatsächlicher Demokratie in einem Land, aber wenn Nationalisten die Freude an der UPA (Ukrajinska-Powstanska-Armija) zum Ausdruck bringen, dann ist das mehr als gefährlich für ein Land, dass in einer großen Staatskrise steckt. “UPA” kämpfte wärend des zweiten Weltkrieges auf der Seite Hitlers. Offiziell kämpfte die UPA gegen die Bolschewiki, doch ebenso wie den Kampf gegen die Bolschewiki, hat die Gruppe gegen die in der Ukraine lebenden Juden schlimme Greultaten veranstaltet.

Über kurz oder lang fährt man in dem Zug wo drauf steht “STAATSKRISE” sehr gefährlich, weil dadruch werden solche Leuten wie Adolf Hitler als Retter aus der Krise ausgekorkt.

Heute sind es 400 Anhänger, morgen 600, und übermorgen ist das ganze Land nationalisiert mit diesem Virus.

Nicht ohne Abchasien und Südossetien!

Oktober 15, 2008

Heute waren eigentlich die Verhandlungen über die Verfahrene Situation in dem “fünf Tage Krieg” zwischen Georgien und der abtrünnigen Republik Südossetien.

Leider sind die Verhandlungen in Genf ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Grund: Russland ist nicht einverstanden, wenn Abchasien und Südossetien in die Verhandlungen geben. Georgien will mit Russland verhandeln aber ohne Abchasien und Südossetien.

Wie soll es weiter gehen? Garnicht. Die Verhandlungen werden immer platzen, weil verschiedene Staaten wie Russland und Amerika sich immer einmischen. Jeder der Seiten -Russland und Amerika- haben verschiedene Interessen in der kaukasischen Region. Ohne einen Vermittler der eine neutrale Rolle einnimmt, wird auch ein neuer Versuch der Verhandlungen platzen.

Für die Menschen die ihre Lieben oder ihr Eigentum verloren haben, wird auch diese Verhandlungsrunde nichts wiederbringen. Politiker können Verhandlungesrunden abbrechen, aber eine Einhaltliche Lösung des Problems nicht bringen.

Verhownaja Rada ohne Sinn

Oktober 14, 2008

Schon zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren wird die ukrainische Verhownaja Rada (ukrainisches Parlament) aufgelöst. In beiden Fällen gab der ukrainische Präsident Viktor Jutschenko den Befehl dazu. Doch diesmal blockiert nicht nur die Partei der Ministerpräsidentin Julia Timoschko “Block Julia Timoschenko”, sondern auch ein Bezirksgericht der Hauptstadt Kiew. Kurzerhand wird der Zuständige Staatsanwalt vom Präsidenten höchstpersönlich entlassen.  Was nicht gefällt wird verändert!

Leider hat der Präsident vergessen, dass die Meinungsfreicheit und Unabhängigkeit der Gerichte ein Hauptpunkt für Demokratie ist. Jutschenko redet ständig von Demokratie, und wenn jetzt etwas im Weg von Jutschenko steht, dann wird er entlassen. Demokratie?!

Sollte es doch zu den Wahlen im Dezember kommen, dann entsteht noch ein Problem. Was passiert, wenn die Partei des Präsidenten nicht in das Parlament schafft? Anerkennt Jutschenko die Wahlen nicht -Vollmacht dazu hat er. Es kann ein Kreislauf entstehen der zu einem Bürgerkrieg in der Ukraine führt. Parlament-Auflösen-Wählen-Parlement-Wählen und so weiter, und so fort.

Was passiert in der Ukraine hinter geschlossen Türen?

Kiew kommt einfach nicht aus der Zeit des Umbruchs raus, weil Russland und die Vereinigten Staaten IHRE Interessen in dem wichtigen postsowjetischen Staat Ukraine verträten. Russland will einen Anschluss der Ukraine an Russland. Im Gegensatz möchten die Vereinigten Staaten einen Anschluss an Russland verhindern. Verhindern, weil die Staaten keinen Sowjetstaat entstehen lassen wollen.

Sollte es Gewaltsame Auseinandersetzungen in Kiew geben, dann kann es zum “Prager-Frühling II” kommen. Wie bei den Unruhen 1968 in Prag marschieren russische Panzer in Kiew ein. Automatisch droht dem Präsidenten ein Gerichtsverfahren, weil er seine nationalistischen Pläne weiterhin umsetzt. Aufstellung von Denkmalen für Mazepa und Versuche ukranische Aufstandarmee -die beim Einmarsch der SS in Kiew sich ganz klar die die Seite der SS und an der Vernichtung der ukrainischen Juden Verantwortlich ist. Auch kämpfe die ukrainische Aufstandarmee gegen das sowjetische System kämpfe.- mit den Veteranen des vaterländischen Krieges  zu versöhnen. Nationalistisch hoch drei ist das!

Der Präsident Jutschenko sieht nur eine Lösungsmöglichkeit -sollten sich die Dinge gegen ihn richten- und zwar die Verhownaja Rada zu einem Apparat, dass wie in Russland die Gesetze und Entscheidungen nur quittiert, nicht aber darüber debattiert.

Das Eis für den Präsidenten der Ukraine Viktor Jutschenko wird immer dünner.

Mascha – der Kampftiger

Oktober 12, 2008

Darf ich vorstellen dies ist die “Mascha” und sie gehört dem Ministerpräsidenten von Russland Wladimir Putin. Ein Tiger erobert die Herzen dr russischen Bevölkerung und Putin selbst ist hin und weg von dem Tiger. Man kann auf die Idee kommen, dass “Mascha” stellvertretend für die Antwort Russland gegenüber dem Westen steht? Die neue Kampfmaschine Russland heisst nicht “Panzer, U-Boot”, nein ab heute heisst die neue Waffe “Mascha – der Kampftiger”.  Vier Kilo Fleisch friesst “Mascha” pro Tag. Vier Kilo, die Mann den armen geben könnte. Noch immer können sich nicht alle Renter eine warme Mahlzeit am Tag leisten.

© Die Welt

Happy Birthday Mr. Wladimir Wladimirowitsch Putin

Oktober 7, 2008

Wladimir Putin, Süddeutsche Zeitung

Heute, am 7.Oktober 2008 wird der Ministerpräsident (Ex-Präsident) Wladimir Putin 56 Jahre alt.

Herzlichen Glückwunsch!

Wladimir Voronin (Präsident Modau) bei Radio Echo Moskau

Oktober 5, 2008

Nationaler Führer Wladimir Putin

Oktober 5, 2008

Straße in Grosny nach Putin benannt

Grosny, 5. Oktober (RIA Novosti). Der ehemalige Sieges-Prospekt in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ist nach einer Rekonstruktion nach dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin benannt worden.

Das verkündete der tschetschenische Präsident Ramsam Kadyrow während der Einweihung der 1,3 Kilometer langen Straße am Sonntag, berichtet ein Korrespondent von RIA Novosti aus Grosny.

Laut Kadyrow vertrauen 99 Prozent der Tschetschenen Putin und der Zentralregierung in Moskau. “Ab heute trägt der Sieges-Prospekt den Namen des nationalen Führers Wladimir Putin”, sagte Kadyrow. Damit würden Putins Verdienste um das Land gewürdigt.

Kein Staatsgeheimnis ist, dass der jetzige Präsident Tschetscheniens kein demokratische Gewählter Präsident ist. Nein! Man hat in “bestimmt”. Bestimmt, weil bevor der -ab heute- zweite Held der tschetschenischen Republik ist wurde, herrschte in Tschetschenien ein Bürgerkrieg.

Da kam der retter Ramsan Kadyrow gerade recht. Kreml hat einen klaren befürwörter der Kreml-Regierung erhalten.

Peinlich, peinlich das Putin sich über die Ernennung eines Prospekts in der durch russische Armee verstörten Stadt Grosny freut. Ach ist vergass … in Moskau gibt es auch eine Staße die Ramsan Kadyrow Straße heisst.

Geht es soweiter, dann heißen die Straßen in Russland bald Hugo Chavez Straße, Mahmud Ahmadinedschad. Natürlich heißen dann in Venezuela die Staßen Wladimir Putin Straße -ebenso wie im Iran.

Doch mit dem muslimischen Präsidenten der Republik Tschetschenien spielt Moskau ein gefährlich Spiel, nämlich, weil Kadyrow ist ein Wakelkandiat der bei leichten Stößen zu den Separatisten, die in den Bergen sitzen und auf die Russen schießen überlaufen kann. Deswegen versucht Russland wirklich alles, damit der kleine Kadyrow zufrieden ist.

Wie lange das gut geht ist nicht abzusehen.

Egal wie Kadyrow Russland lobt, er weis genau irgendwann muss er Farbe bekennen, dass heisst Tschetschenien muss sich entscheiden wo sie stehen. Wollen die wirklich ihr Leben lang von Russland abhändig sein? Njein. Solange Russlands Ölquellen sprudeln, solange geht es Russland gut -somit auch den Republiken innerhalb der Russischen Föderation. Geht der Öl-Preis herunter, dann fangen die Jahrelangen Lügen wie ein Vulkan hoch zu schießen.