Archiv für Dezember 2008

Neujahrsansprache Präsident der Russischen Förderation Dmitri Medwedew

Dezember 31, 2008

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Neujahrsansprache Bundeskanzlerin Angela Merkel

Dezember 31, 2008

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Vladimir Litwin,Parlementspräsident der Ukraine

Dezember 30, 2008

Dmitri Medwedew im TV-Interview – 11/11

Dezember 30, 2008











Stalins Niederlage: Großfürst wird „Wichtigster Russe“

Dezember 29, 2008

Die Presse 28.12.2008 um 21:01 Uhr

Der sowjetische Diktator muss sich bei der Wahl zum „Wichtigsten Russ“ Großfürst Alexander Newski aus dem 13. Jahrhundert und Pjotr Stolypin geschlagen geben und landet auf Rang drei.

Bei der Wahl der wichtigsten Person der russischen Geschichte ist der sowjetische Diktator Josef Stalin nach langer Führung knapp unterlegen. Der Schuldige am Tod vieler Millionen Menschen landete bei der Schlussabstimmung des Staatsfernsehens Rossija am Sonntag auf Platz drei.

Sieger des unter Historikern umstrittenen Wettbewerbs wurde Großfürst Alexander Newski, der im 13. Jahrhundert lebte und als Nationalheld und Heiliger verehrt wird. Newski erhielt nur 5504 Stimmen mehr als Stalin. Im Finale der seit Monaten laufenden Medienaktion waren noch zwölf Kandidaten gewesen.

Auf Rang zwei kam Pjotr Stolypin, der sich zu Zarenzeiten als Premierminister und Reformator einen Namen machte. Insgesamt waren in der Endrunde per Telefon oder SMS rund 4,5 Millionen Stimmen abgegeben worden, davon jeweils mehr als eine halbe Million für die drei ersten Plätze. In der Aktion „Historische Wahl 2008″ des Senders Rossija, des Instituts für Geschichte und des Fonds Gesellschaftliche Meinung waren ursprünglich 500 Kandidaten im Rennen gewesen.

Stalin hatte bei den Vorauswahlrunden lange Zeit an erster Stelle gelegen. Menschenrechtler und Historiker beklagten einen unkritischen Umgang mit der Geschichte. So sei der Diktator als großer Reformator und nicht als „Tyrann“ dargestellt worden. In den populären Fernsehshows hatten sich jeweils Persönlichkeiten für Kandidaten ihrer Wahl eingesetzt. Bei einer ähnlichen Abstimmung im ZDF war 2003 Ex-Kanzler Konrad Adenauer zum „größten Deutschen“ gewählt worden.

Moskau korrigiert Zahl der Toten in Südossetien von „Tausenden“ auf 162

Dezember 27, 2008

© Die Welt 24.12.2008 um 03:32 Uhr

Knapp fünf Monate nach dem Südkaukasuskrieg hat Russland ursprüngliche Angaben über die Zahl der südossetischen Todesopfer von „mehreren Tausend“ auf 162 korrigiert. Die Personalien der Toten seien komplett erfasst, sagte der Chefermittler der Generalstaatsanwaltschaft, Alexander Bastrykin, laut Agentur Interfax in Moskau. Insgesamt seien mehr als 5000 Menschen in Südossetien durch den georgischen Angriff von Anfang August zu Schaden gekommen. Der Vorwurf an die Adresse Georgiens, in Südossetien „Völkermord“ verübt zu haben, sei weiter berechtigt. Nach einem Bericht der russischen Zeitung „Kommersant“ haben Russland und Georgien geheime Gespräche über die Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen aufgenommen. Vermittler sei der Chef der Union der Georgier in Russland, Michail Chubutia. Er habe den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili am 21. November in München getroffen, so „Kommersant“. Chubutia bestätigte dem Blatt nur, dass er Saakaschwili „vor Kurzem“ getroffen habe: „Wir haben über die Wiederaufnahme von Flügen zwischen Georgien und Russland und über die Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen gesprochen.“

Präsident Juschtschenko gegen vorgezogene Parlamentswahl in der Ukraine

Dezember 27, 2008

© RIA Novosti Kiew, 27.12.2008 um 11:41 Uhr

Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko sieht keinen Anlass für vorgezogene Parlamentswahlen im Land.

„Ich werde die vorfristige Wahl nicht mehr initiieren“, sagte Juschtschenko in der Nacht zum Samstag live im ukrainischen Fernsehen. Im Oktober hatte der Präsident das Parlament aufgelöst und zum Dezember 2008 vorgezogene Wahlen anberaumt. Später setzte Juschtschenko seinen Beschluss wegen der globalen Finanzkrise für eine unbestimmte Zeit aus.

In sechs Monaten erlischt das Recht des ukrainischen Präsidenten auf die Auflösung des Parlaments, weil das laut Verfassung ein halbes Jahr vor der Präsidentenwahl verboten ist. Ein neuer Präsident soll in der Ukraine Ende 2009 oder Anfang 2010 gewählt werden.

Medwedew besiegelt Bau der Kaspischen Gaspipeline

Dezember 26, 2008

© RIA Novosti 26.12.2008 um 22:22 Uhr

Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat den Bau der so genannen Kaspischen Gaspipeline besiegelt.

Am Freitag habe der Staatschef ein Gesetz über die Ratifizierung eines entsprechenden Regierungsabkommens zwischen Russland, Kasachstan und Turkmenistan unterzeichnet, teilte die Pressestelle des Kreml mit. Das Gesetz wurde von der Staatsduma am 19. Dezember verabschiedet und vom Föderationsrat am 22. Dezember gebilligt.

Das Abkommen über den Bau der Kaspischen Gaspipeline war am 20. Dezember von den Regierungen Russlands, Kasachstans und Turkmenistans unterzeichnet worden. Über die Leitung soll Gas von Feldern im Flachwasserbereich des Kaspischen Meeres und von anderen Vorkommen auf dem Territorium Kasachstans und Turkmenistans, darunter vom riesigen turkmenischen Feld Süd-Iolotan, nach Russland fließen. Die geplante Durchsatzkapazität der Leitung beträgt bis zu 30 Milliarden Kubikmeter aus Turkmenistan und etwa 10 Milliarden Kubikmeter aus Kasachstan.

Nach Schätzung der britischen Beratergesellschaft Gaffney, Cline & Associates (GCA) lagern im Feld Süd-Iolotan bis zu 14 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Es handelt sich somit um das viert- oder fünftgrößte Gasvorkommen der Welt.

Angela Merkel wünscht frohe Feiertage

Dezember 26, 2008

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Dmitri Medwedew Staatsbesuch in Lateinamerika

Dezember 26, 2008